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News: Designerfood – künstliche Fitmacher

Eine bewusste Ernährung beugt Krankheiten vor, verlangsamt den Alterungsprozess und hält fit. Jeden Tag gibt es neue Studienergebnisse, die die heilsame Wirkung von Tomaten, Blumenkohl oder Sojamilch bestätigen. Unter dem... weiterlesen weiterlesen
 

Tipp: 10 Psychotricks gegen Hunger

Es gibt keine Diät, die Spaß macht. Aber mit einigen kleinen Psychotricks kann man Heißhungerattacken vermeiden und schlechte Ernährungsgewohnheiten loswerden. Wussten Sie zum Beispiel, dass man bei klassischer Musik schneller satt... weiterlesen weiterlesen
 

Trend: Deutsche essen mehr Joghurt

Jeder Deutsche isst im Jahr durchschnittlich fast 15 Kilogramm Joghurt, das entspricht 60 Bechern á 250 Gramm. Wie die Zentrale Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) in Bonn mitteilte, ist der Joghurtverbrauch... weiterlesen weiterlesen
 

Krankheiten vorbeugen und behandeln

© Foto: Stockbyte
Krankheiten vorbeugen durch vital- und ballaststoffreiche Ernährung

Wer auf eine vitalstoff- und ballaststoffreiche Nahrung achtet, kann seinen Körper vor Erkrankungen wie Gefäßkrankheiten oder auch Krebs schützen. In manchen Fällen kann eine Krebserkrankung sogar durch eine optimal angepasste Ernährung aufgehalten werden.

Die Vitamine C und E spielen dabei eine besondere Rolle, denn sie aktivieren Abwehrzellen im Körper und helfen Giftstoffe abzubauen. Studien in Japan und Norwegen haben ergeben, dass der regelmäßige Verzehr von Vitamin C-reichen Nahrungsmitteln wie Obst, Gemüse und Salat gegen Magen- und Brustkrebs wirkt. Produkte mit Vitamin E wie Vollkorngetreide, Nüsse und Blattgemüse schützen die Zellen und bremsen ebenfalls die Krebserreger. Sekundäre Pflanzenstoffe (Carotinoide, Glucosinolate, Flavonoide) stärken dagegen das Immunsystem. Sie bewahren die Zellen vor der schädlichen Wirkung von freien Radikalen und wirken so dem natürlichen Alterungsprozess entgegen. Da diese wichtigen Substanzen aber nur in geringen Mengen in Obst und Gemüse vorkommen, kann die Einnahme dieser Stoffe in Form von Nahrungsergänzungsmitteln sinnvoll sein. Es gibt auch einige Lebensmittel, die eine Vielzahl von sekundären Pflanzenstoffen enthalten. So ergab z.B. eine Studie in Japan, dass ein in grünem Tee enthaltener Gerbstoff eine einschränkende Wirkung auf die Entwicklung von Krebsmetastasen hat. Ballaststoffe in Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten und Gemüse stabilisieren die Darmfunktion und schützen so vor Darmkrebs und Gefäßkrankheiten.

Insgesamt ist die gesundheitsfördernde Wirkung von Obst und Gemüse nicht erst seit heute bekannt. Um die Deutschen von ihren ungesunden Ernährungsgewohnheiten abzubringen, haben das Bundesministerium für Gesundheit und das Bundesministerium für Verbraucherschutz bereits am 5. Mai 2000 die Kampagne «5 am Tag» ins Leben gerufen. Die Empfehlung fünf mal am Tag eine Portion Obst oder Gemüse zu essen soll den Verzicht auf Naschereien und Fertigprodukte erleichtern. Dabei ist es wichtig, pflanzliche Lebensmittel frisch zu verarbeiten und zu verzehren. Eine falsche Verarbeitung und lange Kochvorgänge schaden den Pflanzenstoffen. Ungesündere Lebensmittel sollten jedoch nicht zwangsläufig tabu sein, wenn sie in Maßen genossen werden. Eine ausgewogene Ernährung darf die Freude am Essen nicht verderben. Welche Gesundmacher sich in welchen Nahrungsmitteln verstecken, können Sie der Vitamintabelle oder Mineralstofftabelle entnehmen.

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